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CIRCLE - Center for International Research on Chinese Law and Economics


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CIRCLE (i.Gr.)

Center for International Research on Chinese Law and Economics

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Ziel des CIRCLE ist es, ausgehend von dem 2015 eingerichteten Stiftungslehrstuhl alle Fachsäulen des Rechts unter einem institutionellen Dach zu vereinen und unter Einbeziehung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften einen interdisziplinären Ansatz in Forschung und Lehre von Recht und Wirtschaft Chinas zu verfolgen. Das CIRCLE soll zu einer lebendigen und sichtbaren Forschungs- und Lehreinrichtung in Deutschland werden, die sich nicht nur mit Recht und Wirtschaft in China fachsäulenübergreifend und interdisziplinär beschäftigt, sondern die aktiv den Dialog mit China auf gleicher Augenhöhe sucht.

Aus jeder Fachsäule (Strafrecht, Öffentliches Recht, Zivilrecht) des Fachbereichs Rechtswissenschaft und aus den Wirtschaftswissenschaften ist derzeit eine Person im CIRCLE tätig.

  • Chinesisches Recht: Prof. Dr. Georg Gesk (Sprecher des CIRCLE)
  • Zivilrecht: Prof. Dr. Andreas Fuchs
  • Öffentliches Recht: Prof. Dr. Heike Jochum
  • Strafrecht: Prof. Dr. Arndt Sinn
  • Wirtschaftswissenschaften: Prof. Dr. Frank Westermann

Der Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Osnabrück ist deutlich wirtschaftsrechtlich ausgerichtet, ist daher zumindest teilweise ganz natürlich in seinem Erkenntnisobjekt parallel zu den Wirtschaftswissenschaften gelagert, weswegen beide Disziplinen ein hohes Potential an gegenseitigen Ergänzungen bieten. Auch die Wirtschaftswissenschaften haben immer wieder Bereiche, wo sie sich mit normativen Grenzen befassen müssen und daher Berührungspotential. Dadurch wird der interdisziplinäre Ansatz des CIRCLE in Forschung und Lehre wesentlich gestärkt.

Aufgrund der beiden erfolgreichen Erasmus+ Anträge (China/Taiwan) ist eine Intensivierung der Forschung vor Ort in China ebenso möglich, wie eine Verbreiterung der Lehre durch Gastprofessuren hier in Osnabrück. Innerhalb dieser Mobilitätsmöglichkeiten entwickelt sich der Austausch deutscher Lehrender und Doktoranden positiv, weitere Förderung ist absehbar.

Neben Lehrveranstaltungen bringen sich die Mitglieder des CIRCLE in gemeinsame Veranstaltungen ein. Für Juni 2016 ist eine erste, interdisziplinäre Konferenz geplant. Gemeinsame Forschungs- und Lehrvorhaben mit chinesischen Partnern haben zT bereits begonnen, werden aber in den kommenden Jahren wesentlich intensiviert. Darunter sind insbesondere auch Austauschprogramme mit Universitäten in China incl. Taiwan.

Erasmus+

Im Erasmus+ Programm WiSe 2015/16 bis WiSe 2016/17 integriert sind bislang:

 

  • Nanjing University
  • National Taiwan University
  • National Kaohsiung University

 

Verhandlungen mit dem Ziel, eine Integration in das Erasmus+ Programm zu erreichen laufen mit:

 

  • Chinese Academy of Social Sciences
  • Chinese University for Politics and Law
  • Bejing University

 

Andere Kooperationen

Kooperationen, die eine vertragliche Grundlage haben, die in der Vergangenheit nie wirklich zu Kooperationen geführt hat, existieren mit:

 

  • Beijing University

 

Kooperationen, die auf einen akademischen Austausch abzielen, die sich aber bislang erst im Aufbau befinden und die daher (noch) nicht am Erasmus+ Programm partizipieren, sind beabsichtigt mit:

 

  • Wuhan University
  • South-West University of Politics and Law (Chongqing)
  • Bengbu (Anhui)
  • u.U. mit Qinghua University (Beijing)

 

Kooperationen, die auf individuellem Niveau seit Jahren bestehen, wobei es nicht sicher ist, ob Hürden für eine institutionelle Kooperation überwunden werden können, existieren mit der:

 

  • CPPSU (Chinese People’s Public Security University)

 

Weitere Personen, die in der Vergangenheit akademischen Austausch mit China gepflegt haben wären etwa Prof. Dr. Hans-Wolf Sievert und Prof. Dr. Friederike Dinger.